Im Portrait: Menschen und Institutionen, die wir unterstützen

Jedem der weltweit rund 48.000 Lions Clubs steht es frei, die durch das eigene Fundraising eingeworbenen Mittel für die Unterstützung selbstgewählter sozialer und am Gemeinwohl ausgerichteter Projekte und Organisationen zu verwenden. Wir möchten Ihnen daher an dieser Stelle die Menschen und Institutionen vorstellen, die wir seit vielen Jahren unterstützen. Dabei sind uns Langfristigkeit und Kontinuität in der Mittelvergabe sehr wichtig, denn wir sind überzeugt, nur so zu einem nachhaltigen Erfolg beitragen zu können.

Aktion Weihnachtslicht des General Anzeigers Bonn

Die Aktion Weihnachtslicht wurde 1952 vom General-Anzeiger zur Unterstützung bedürftiger älterer Mitbürger in Bonn und der Region ins Leben gerufen. Sie wird von tausenden von Leserinnen und Lesern mit Spenden unterstützt. Derzeit wird etwa 2.000 Bedürftigen sowie Dutzenden von Institutionen mit Geld- und Sachzuwendungen Hilfe geleistet. Dabei wird eng mit Sozialämtern und kirchlichen Gemeinden kooperiert. Jede Spende an das Weihnachtslicht kommt zu 100 % ans Ziel, denn alle Sach- und Verwaltungskosten übernimmt der Verlag.

Braille Ohne Grenzen e.V.

Im Zentrum der Arbeit von Braille ohne Grenzen steht die weltweite Schulung, Ausbildung und Rehabilitation von behinderten und anderweitig benachteiligten Menschen, ein besonderer Fokus liegt auf Blinden und Sehbehinderten. Gegründet wurde die Organisation 1998 von der blinden deutschen Tibetologin Sabriye Tenberken und dem Niederländer Paul Kronenberg, deren gemeinsame Arbeit in Lhasa/Tibet damals mit der Unterrichtung von fünf blinden Kindern im Lesen und Schreiben der tibetischen Punktschrift begann. Das beispielhafte Engagement von Sabriye Tenberken wurde seitdem national wie international vielfach gewürdigt und ausgezeichnet, so kürte sie beispielsweise im Jahr 2001 das Weltwirtschaftsforum zum „Global Leader for Tomorrow“. Im Jahr 2007 gründeten Sabriye und Paul dann in Kerala, Indien, gemeinsam mit den ersten Absolventen von Braille ohne Grenzen das Anschlußprojekt Kanthari – ein internationales Bildungs- und Ausbildungsinstitut. Kanthari richtet sich an Menschen, die persönlich Widrigkeiten überwunden haben und daran interessiert sind, mit einem eigenen Projekt einen Beitrag zum sozialen Wandel auf der Welt zu leisten. Die Ausbildungsstätte bietet ein 7-monatiges, auf Stipendien basierendes Ausbildungsprogramm für „Social Change Makers“. Seit 2009 wurden 183 Teilnehmer aus 41 Ländern ausgebildet. Über 130 soziale Initiativen sind bereits daraus entstanden. Diese Initiativen erreichen täglich Tausende bedürftige Menschen

Ambulanter Kinder- und Jugendhospizdienst Bonn

Ziel des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes Bonn ist die Begleitung von Familien mit Kindern und Jugendlichen, die lebensverkürzend erkrankt sind. Die Tatsache, dass das eigene Kind so schwer erkrankt ist, dass es im Kindes- oder Jugendalter an den Folgen der Erkrankung sterben wird, stellt die gesamte Familie vor eine enorme psychische und physische Herausforderung. Unterstützung und Begleitung erfährt auf Wunsch die gesamte Familie, also das Kind mit lebensverkürzender Erkrankung, dessen Geschwister und Eltern ab der Diagnose und für die Angehörigen über den Tod des Kindes hinaus.

Hospizforum Bonn/Rhein-Sieg

Das Hospizforum Bonn/Rhein-Sieg – gegründet 2001 – ist ein Verbund von mittlerweile 20 hospizlich-palliativ in der Region tätigen Einrichtungen und Diensten. Zielsetzung des Hospizforums ist es, dazu beizutragen, dass anforderungsgerechte, qualifizierte Angebote zur hospizlichen Versorgung in der Region zur Verfügung stehen und weiterentwickelt werden und dass die Hospizidee in der Gesellschaft weitere Verbreitung und wirkungsvolle Unterstützung findet. Hospizarbeit will dazu beitragen, dass schwerkranke und sterbende Menschen begleitet werden und in Würde ihr Leben vollenden können und Angehörige in schwerer Zeit Beistand, Unterstützung und Entlastung finden.

Spracherziehungsprojekt „Känguru“ Verein für frühkindliche Spracherziehung

Das Projekt Känguru – Jetzt verstehe ich! hat zum Ziel, die Bildungschancen für Kinder mit Migrationshintergrund und für Kinder, in deren Familien nicht ausreichend gut Deutsch gesprochen wird, zu verbessern. Die auf sprachwissenschaftlichen Grundlagen basierenden „Känguru-Kurse“ bieten den Kindern eine gezielte sprachsystematische und kognitive Förderung unter Einbeziehung der Eltern und ihrer Familien. Und das unabhängig von der Integration des Kindes in einer U3 Einrichtung. Die Kurse mit jeweils 4 bis 6 Kindern und ihren Eltern dauern etwa sechs Monate. Es finden zahlreiche Fördereinheiten an jeweils ein bis zwei Terminen pro Woche mit Eltern und Kindern gemeinsam statt.

„SOS-Kinderdörfer“-Übergangsunterkunft Sferai im Libanon

In den Jahren 2016 und 2017 wurde das SOS-Übergangwohnheim Kenchara im Libanon für syrische Flüchtlingskinder gefördert. Ende 2017 ist das Übergangsheim Kenchara planmäßig geschlossen worden. 14 Kinder und Jugendliche aus Kenchara, für die es keine Möglichkeit mehr gab, zu Verwandten zurückzukehren, haben im libanesischen SOS-Kinderdorf Sferai ein neues Zuhause gefunden. Das SOS-Kinderdorf Sferai besteht schon seit 1998. Im Jahr 2017 sind dort zwei Häuser, die bislang anderweitig genutzt worden, umgebaut worden, damit die 14 syrischen Flüchtlingskinder langfristig ein liebevolles und sicheres Zuhause finden.